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	<title>einsodernull &#187; Datenjournalismus</title>
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	<description>Das Blog für Darstellungsformen im Netz</description>
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		<title>Iraq War Logs: Zwei mal ein Tag im Irak</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 23:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder Wikileaks! Dieses Mal geht es um 390.000 Dokumente aus dem Irakkrieg. Guardian und New York Times haben darauf verzichtet, diese Daten in opulente Applikationen zu verpacken. Statt dessen wurde jeweils ein Tag exemplarisch ausgewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder Wiki Leaks, wieder geheime Unterlagen der US-Armee. Mehr als 390.000 Einzelakten sind es dieses Mal, wieder wurden sie dem Guardian, der New York Times und dem Spiegel vorab zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Spannend zu sehen, wie diese Enthüllungen nun präsentiert werden, was hat sich seit den Afghanistan-Logs getan?</p>
<p><strong>Spiegel Online</strong> geht nun den Weg, den der <a href="http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/">Guardian für die Afghanistan-Protokolle</a> gewählt hat. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html">In einer mächtigen Flash-Applikation</a> lassen sich alle in den Akten erwähnten Vorfälle auf einer Karte anzeigen, ein Zeitstrahl dient der Navigation. Nervtötend: Nach jedem Schritt vor oder zurück müssen die entsprechenden Daten erst geladen werden.</p>
<div id="attachment_905" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html"><img class="size-medium wp-image-905" title="Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.34.46-475x338.png" alt="Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)" width="475" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)</p></div>
<p>Guardian und New York Times haben sich dieses Mal für eine andere Herangehensweise entschieden. Anstatt alle Ereignisse aus den Jahren 2004 bis 2009 zu visualisieren, wählten die Redaktionen jeweils einen bestimmten Tag aus, der pars pro toto den Inhalt aller Dokumente präsentiert.</p>
<p>Beim <strong>Guardian</strong> ist das der 17. Oktober 2006:</p>
<blockquote><p>A typical day in one of the bloodiest years of the Iraq conflict &#8211; 136 dead Iraqis, 10 dead Americans and hundreds of violent incidents&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ebenfalls <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/aug/13/iraq-war-logs">mit Hilfe einer Karte und eines Zeitstrahls</a> (der hier aber nur 24 Stunden umfasst) wird dieser Tag gleichermaßen abgespult werden. Die einzelnen Zeitpunkte können manuell angesteuert, oder als Film fortlaufend angezeigt werden.</p>
<div id="attachment_906" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/aug/13/iraq-war-logs"><img class="size-medium wp-image-906" title="Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.44.33-475x326.png" alt="Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)" width="475" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)</p></div>
<p>Perfekt ist aber auch diese Lösung nicht: Die hereintickernde Beschreibung jedes einzelnen Vorfalls dauert viel zu lange und die Gesamtpräsentation ist reichlich monoton. Vom versprochenen &#8220;interactive Guide&#8221; ist das hier ziemlich weit entfernt. Einen Überblick über alle Vorfälle bietet die Applikation ebenfalls nicht. Zum Glück gibt es eine <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/23/iraq-war-logs-october-17-20061">Textversion</a> und alle Daten können auch dieses Mal <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2010/oct/23/wikileaks-iraq-data-journalism">heruntergeladen</a> werden.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Hier gibt es noch eine Googlemap – &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/oct/23/wikileaks-iraq-deaths-map">Every death mapped</a>&#8221;</p>
<p>Die <strong>New York Times</strong> hat sich für den 20. Dezember 2006 entschieden, einen der tödlichsten Tage in Bagdad, 160 Menschen starben.</p>
<p>Auf einer Karte der Stadt werden Überfälle und Gefechte als Bubbles angezeigt, je größer, desto mehr Opfer. Ein Mouseover bringt zu jedem Vorfall einige dürre Details zutage, das wars.</p>
<div id="attachment_911" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/10/24/world/1024-surge-graphic.html"><img class="size-medium wp-image-911" title="New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.56.32-475x326.png" alt="New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)" width="475" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)</p></div>
<p>Insgesamt finde ich diesen spartanischen Ansatz wesentlich nutzerfreundlicher als den des Guardian. Ich frage mich nur, warum das unbedingt in Flash umgesetzt werden musste.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=900&amp;md5=98fd388b5ae36f3737a0e52a7b364313" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Waffenbesitz in den USA:Ein Waffenladen, 86 Morde</title>
		<link>http://einsodernull.de/waffenbesitz-in-den-usaein-waffenladen-86-mordfalle-818/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/waffenbesitz-in-den-usaein-waffenladen-86-mordfalle-818/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 23:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Geschäft werden überdurchschnittlich oft illegal Waffen verkauft, die später als Tatwaffen identifiziert werden. Die Washington Post zeigt an diesem Beispiel, wie aus Datenjournalismus eine gut erzählte Geschichte werden kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In Maryland gibt es ein Waffengeschäft, das überdurchschnittlich viele Feuerwaffen verkauft hat, die später wieder als Tatwaffen auftauchen. Etliche dieser Waffen wurden von Strohleuten für die späteren Täter erworben – der nachlässige Ladenbesitzer machte es möglich.</p>
<p style="text-align: left;">Die Washington Post hat diese simple Nachricht so lange weiter gedreht, bis daraus eine fantastisch erzählte Geschichte geworden ist: In <a title="The hidden life of guns, Washington Post" href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/">The Hidden Life of Guns</a> werden alle Aspekte mangelhafter Kontrollen beim Verkauf von Schusswaffen beleuchtet.</p>
<p style="text-align: left;">Als Einstieg in die Produktion fungiert eine normale Centerpage, aus der ein großformatiger Teaser in die drei Teile der Story führt. Im unteren Bereich finden außerdem verwandte Textbeiträge und Leserumfragen Platz, einzelne Elemente werden hier aus dem Themenpaket herausgelöst präsentiert.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img title="screenshot-3" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/screenshot-3.png" alt="" width="475" height="489" /><p class="wp-caption-text">Centerpage mit großem Teaser und Kontext am unteren Rand (im Anschnitt)</p></div>
<h2><strong>Storyboard</strong></h2>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt, die von der Redaktion über drei Tage gestreckt wurden – sie wurden nacheinander freigeschaltet:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 1:</strong> Erzählung eines Einzelfalls (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/">A Source of Crime Guns</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 2:</strong> Globale Beschreibung des Problems illegaler Waffen (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/day2.html">Virginia Gun Dealers</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 3: </strong>Was die Behörden dagegen tun (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/day3.html">Tracing the National Flow of Guns</a>)</p>
<p style="text-align: left;">Wie die einzelnen Inhalte zusammenspielen, habe ich in diesem Storyboard einmal nachgezeichnet. Man sieht ganz gut, welche verschiedenen Erzählformen in The Hidden Life of Guns zum Einsatz kommen: Video, Karten, Infografiken, Fotostrecken.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_863" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="Storyboard: The Hidden Life of Guns" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/holg-mockup2.png"><img class="size-medium wp-image-863   " title="Storyboard: Hidden Life of Guns" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/holg-mockup2-475x385.png" alt="Storyboard The Hidden Life of Guns (CC-BY-SA)" width="475" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">Storyboard: The Hidden Life of Guns (CC-BY-SA Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h2>Einzelne Beispiele</h2>
<p>Am ersten Tag wurde in einem vierteiligen Video die Geschichte des Mordes an Jerrod Falls erzählt, der mit einer Waffe aus besagtem Geschäft begangen wurde. Die Karte rechts im Hintergrund zeigt deutlich, wie hier ein Fall aus 2.534 exemplarisch erzählt wird.</p>
<div id="attachment_874" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="The Murder of Jerrod Falls (© Washington Post)" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.36.39.png"><img class="size-medium wp-image-874" title="The Murder of Jerrod Falls (© Washington Post)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.36.39-475x366.png" alt="The Murder of Jerrod Falls (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)" width="475" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">The Murder of Jerrod Falls (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)</p></div>
<h2><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"> </span></h2>
<p>Gelungen finde ich auch diese interaktive Infografik (Tag 3). Sie zeigt, aus welchen Bundesstaaten Waffen in andere Staaten gebracht werden und umgekehrt. Die jeweils unterschiedlichen Waffengesetze machen diese Information relevant.</p>
<div id="attachment_868" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="Bildschirmfoto 2010-10-27 um 01.16.38" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.16.38.png"><img class="size-medium wp-image-868" title="Crime gun imports and exports (© Washington Post)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.16.38-475x317.png" alt="" width="475" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Crime gun imports and exports (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)</p></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Gelungen. Schade, dass dieses Projekt wieder von den Wikileaks-Veröffentlichungen bei der New York Times und beim Guardian überlagert wurde, sonst hätte es bestimmt mehr Aufmerksamkeit bekommen. Und schade auch, dass so viele schöne Inhalte in Thickboxen oder Flash eingesperrt wurden. iPhone-User haben von der ganzen Recherchearbeit so gut wie gar nichts.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=818&amp;md5=d6edd00b0f466a995282dce69dee0f81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>War Logs: Eine App für die Daten von Wikileaks</title>
		<link>http://einsodernull.de/eine-app-fur-die-war-logs-728/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/eine-app-fur-die-war-logs-728/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 23:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die originalen Afghanistan-Dokumente auf Wikileaks sind für normale Menschen kaum lesbar. Das französische Projekt Owni versucht das besser zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tage nachdem die <a title="wikileaks.org: War Diary - Geheime Dokumente aus dem Afghanistan-Krieg" href="http://wardiary.wikileaks.org/">War Logs auf Wikileaks</a> veröffentlicht wurden, kommt hier <a title="owni.fr: War Logs - European Collaborative Investigation" href="http://app.owni.fr/warlogs/index.php?lang=EN">der erste Versuch, die Daten leichter</a> zugänglich zu machen (von <a title="einsodernull.de: SO PRÄSENTIERT MAN RECHERCHE-ERGEBNISSE" href="http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/">diesen hier</a> natürlich abgesehen).</p>
<p>Owni ist ein französisches Projekt, das sich dem Datenjournalismus widmet (<a title="medialdigital: Interview mit OWNI-Datenchef Nicolas Kayser-Bril" href="http://medialdigital.de/2010/05/27/labor-fur-innovativen-journalismus-interview-mit-owni-datenchef-nicolas-kayser-bril/">Interview mit einem der Macher gibt es hier</a>). Die War Logs-Seite versucht, ein freundliches Interface mit einer einfachen Suchfunktion zu verbinden. Sieht ungewohnt aus, wie eine Mischung aus Widget und iPad-App.</p>
<p>Was kann man da tun? Filtern nach: betroffenen Staaten, Vorfall-Kategorien, und verletzten oder getöteten Soldaten, Zivilisten, Feinden. In einer zweiten Spalte werden die entsprechend Akten aggregiert. Sie enthalten den originalen Text, eine Karte und die wichtigen &#8220;Metadaten&#8221; des Vorfalls in einer übersichtlichen Tabelle. Außerdem kann jeder Eintrag kommentiert werden, User können sich über alle neuen Kommentare per Mail informieren lassen.</p>
<h2>Idee gut, aber nicht fertig</h2>
<p>Prinzipiell ist die Idee gut, den traditionell kaum lesbaren Wikileaks-Daten ein netteres Interface zu geben. Aber zwei Dinge fehlen mir ganz spontan: Eine Liste oder Übersicht der häufig oder zuletzt kommentierten Artikel, die auf interessante Fundstücke hinweisen könnte. Sowie irgendeine Form des interessanten Einstiegs. Das muss nicht ein komplettes redaktionelles Rahmenprogramm sein, wie Paul Bradshaw <a title="A War Logs interactive – with a crowdsourcing bonus" href="http://onlinejournalismblog.com/2010/07/28/a-war-logs-interactive-with-a-crowdsourcing-bonus/">es im Online Journalism Blog fordert</a>. Eine kleine Pinnwand – &#8220;Have a look at this incident&#8221; – würde völlig ausreichen.</p>
<p>Und übrigens, zum Titel dieses Blogeintrages: Eine iPhone-App wäre doch wirklich mal was, oder?</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=728&amp;md5=22a57ca26cb0a303e3ad7c02b6779326" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Top Secret America: Wie der militärische Sektor funktioniert</title>
		<link>http://einsodernull.de/sicherheitsindustrie-top-secret-america-880/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 20:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Lokaljournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 1.000 Firmen arbeiten in den USA an der Sicherheit der Bürger. Die Washington Post hat einen beeindrucken Datenberg gesammelt und in interaktiven Flashgrafiken aufbereitet. Besser als die War Logs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass <a title="Washington Post: Top Secret America" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/">Top Secret America</a> im Rummel um die War Logs ein bisschen untergegangen ist (obwohl es bereits am 18. Juli veröffentlicht wurde). Zwei Jahre lang haben <a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/articles/methodology/">mehr als ein Dutzend Reporter</a> der Washington Post Daten ausgewertet. TSA handelt von den 45 Behörden und weit mehr als 1000 Firmen, die in den USA im militärischen Sektor tätig sind</p>
<p>Der Einstieg ist herrlich simpel: In einem kurzen Video (nicht ganz zwei Minuten) erklärt die Redaktion, worum es geht. An den entsprechenden Stellen kann man direkt aus dem Video in die Karten und Infografiken springen. Die Einfachheit tut Not, der Datenberg hinter TSA ist überwältigend.</p>
<div id="attachment_710" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/"><img class="size-full wp-image-710" title="tsa-explore" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-explore.png" alt="Top Secret America: Startbildschirm (©washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Top Secret America: Startbildschirm (© washington-post.com)</p></div>
<p>Das mächtigste Tool von TSA ist eine <a title="washington-post.com: Interaktive Infografik: Explore the relationships" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/">Flash-Applikation</a>, mit der sich anhand von Kreisdiagrammen erkunden lässt, wie alles mit allem zusammenhängt. In welchen Bereichen zum Beispiel die Firma Boing tätig ist, für welche Behörden sie arbeitet, wo in den USA ihre Niederlassungen sind. Die Redaktion versucht, den Zugang durch einen Tab &#8220;Featured Companies&#8221; und farbcodierte Themenbereiche einfacher zu machen. Ein dicker Brocken bleibt dieser Teil des Dossiers trotzdem.</p>
<div>
<dl id="attachment_711"></dl>
</div>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/"><img class="size-full wp-image-712" title="tsa-kuchen" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-kuchen.png" alt="Interaktive Infografik: Explore the relationships (© washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Interaktive Infografik: Explore the relationships (© washington-post.com)</p></div>
<p>Eine <a title="washington-post.com: Where is secret America?" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/map/">zweite Karte</a> zeigt, wo in den USA Firmen und Behörden an der Sicherheit der Bürger arbeiten: Überall. Eindrucksvoll, und genau das soll es auch sein. Zitat aus dem Einführungsvideo:</p>
<blockquote><p>Where is Top Secret America? It&#8217;s hidden in Americas most familiar neighborhoods&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a title="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" rel="same-post-880" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/map/"><img class="size-full wp-image-711 " title="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-karte.png" alt="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)</p></div>
<p>Alle Daten, die den Karten zugrunde liegen, sind durchsuchbar. Auch hier schlägt die Redaktion Einstiegspunkte vor (finde heraus, wer an <a title="Top Secret America: Counter-IED explosives operations" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/functions/counter-ied/">Strategien gegen IEDs</a> arbeitet), die Suche ist aber auch frei definierbar. Leider kann das Quellmaterial nicht heruntergeladen werden.</p>
<p>Zu all den in ihrer Masse kaum begreifbaren Daten hat die Washington Post ein paar wunderschöne Bildstrecken gestellt. Hier nur eine davon: <a title="Top Secret America: Many Americans don't realize that top-secret work could be happening right next door." href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/galleries/gallery-day-3/">In our back yards</a>. Solche kleinen Details helfen, die Nachricht hinter der Nachricht zu den Leuten zu bringen: Schaut Euch um in Eurem Land!</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Top Secret America gefällt mir besser als die War Logs beim Guardian. Tiefgründiger und technisch brilliant umgesetzt (mit kleinen Ausnahmen).</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=880&amp;md5=b04e847930a251f07ae4c7e2a2047d53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>War Logs: Wie man 90.000 Akten visualisiert</title>
		<link>http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 23:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Guardian setzt die Referenz für journalistische Großprojekte im Netz. Die tot geglaubte investigative Arbeit profitiert davon gewaltig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als würde ausgerechnet die Arbeit von Investigativ-Journalisten dafür sorgen, dass interaktive und datengetriebene Erzählformate im Netz dieser Tage einen großen Schritt nach vorn machen. Das hat mich überrascht, denn die multimediale Aufbereitung recherchierten Stoffes kostet viel Zeit, die oft fehlt, wenn eine Geschichte schnell raus muss.</p>
<p>Die <a title="Wikipedia-Artikel über die Afghan War Diaries" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afghan_War_Diary">90.000 Dokumente über den Krieg</a> in Afghanistan hat Wikileaks der New York Times, dem Guardian und dem Spiegel vier Wochen vorab zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Kucken wir mal.</p>
<h2>Die War Logs auf guardian.co.uk</h2>
<p>Über die War Logs auf Spiegel Online wurde <a title="The Afghanistan War Logs – ein Desaster für den Spiegel" href="http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/">schon</a> <a title="Indiskretion Ehrensache über die Aufbereitung der War Logs" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/afghanistan-protokolle-spiegel/">alles</a> <a title="SPON-CHEF RÜDIGER DITZ: &quot;Wir haben nicht so gut ausgesehen&quot;" href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/spon-chef--wir-haben-nicht-gut-ausgesehen_100029332.html">gesagt</a>. Wirklich beeindruckend ist die Umsetzung beim Guardian. Das Guardian-Team hat die Daten in zwei zentralen interaktiven Infografiken zusammengefasst.</p>
<p><a title="guardian.co.uk: How to read the Afghanistan war logs" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/video/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-video-tutorial">In einem Video</a>, das zentral auf der Centerpage platziert wurde, erklärt Reporter David Leigh, was die War Logs für den Afghanistan-Krieg bedeuten und wie die Redaktion die Daten aufbereitet hat, was der Militärjargon bedeutet, wo User interessante Details finden können. Super.</p>
<p>Die erste Karte zeigt eine Auswahl von &#8220;Significant Events&#8221;, bei denen entweder Zivilisten getötet wurden oder Soldaten der Koalition durch Friendly Fire. Jeder farbcodierte Punkt steht für einen Vorfall (und damit Opfer) &#8211; die verstörende Buntheit der Karte allein zeigt, dass von &#8220;Einzelfällen&#8221; nicht länger die Rede sein darf.</p>
<p>Durch Klick auf einen Punkt bekommen die User detaillierte Informationen, die direkt aus den Wikileaks-Akten generiert wurden. Dort begegnet ihnen schönstes Militärsprech:</p>
<blockquote><p>Friendly Forces fired 1 x warning shot of (7.62mm) which ricocheted wounding Local National.&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_705" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-events"><img class="size-full wp-image-705" title="guardian-events-475" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/guardian-events-475.png" alt="" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Interaktive Karte: Selection of significant incidents (© guardian.co.uk)</p></div>
<p>Die zweite Infografik ist ein Meisterstück. Sie zeigt auf einem animierten Zeitstrahl, wann und wo in Afghanistan selbstgebastelte Bomben (IED) explodiert sind. Das ist keine Spielerei, denn nach wenigen Klicks wird klar, dass die hoch gerüsteten Armeen des Westens keine Chance gegen die Guerrilla-Taktik der Taliban haben.</p>
<p>Auch hier führt ein Klick auf die Datenpunkte zu den originalen Daten aus den Akten, die allerdings nicht so detailliert sind wie im ersten Beispiel.</p>
<div id="attachment_707" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/26/ied-afghanistan-war-logs"><img class="size-full wp-image-707" title="guardian-ied-475" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/guardian-ied-475.png" alt="IED attacks on civilians, coalition and Afghan troops" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Karte: IED attacks on civilians, coalition and Afghan troops (© guardian.co.uk)</p></div>
<h2>Offene Quellen</h2>
<p>Alle Daten stellt der Guardian leicht aufbereitet <a title="guardian.co.uk: Wikileaks' Afghanistan war logs: how our datajournalism operation worked" href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2010/jul/27/wikileaks-afghanistan-data-datajournalism">(hier steht wie)</a> im Excel- und CSV-Format zum Download zur Verfügung. So können sich die Nutzer noch tiefer ins Thema eingraben, die Daten selbst durchsuchen und vielleicht sogar eigene Visualisierungen erstellen, die einen anderen Aspekt des Themas beleuchten.</p>
<p>Am Tag der Veröffentlichung hat die Redaktion in einem <a title="guardian.co.uk: Afghanistan war logs: as it happened" href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/jul/26/afghanistan-war-logs-wikileaks">Liveticker</a> berichtet, wie die Welt darauf reagiert. Das war clever. Denn einerseits wird so die Bedeutung der eigenen Recherchen hervorgehoben, andererseits hat der Guardian Stillstand auf der eigenen Homepage vermieden, weil sich stündlich neue Kommunikationsanlässe ergaben.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=684&amp;md5=e50ff31e618d68cba0f6455470d2d041" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Langzeitprojekt:Aus dem Leben einer Schrottaktie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[So soll Journalismus sein: Fragen, machen, lernen. Zwei Radioreporter aus den USA haben eine Immobilienaktie (ja, eine von denen, die an allem Schuld sind) gekauft und berichten nun regelmäßig über den Stand der Dinge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt es an mir? In nun fast zwei Jahren ist es niemandem gelungen, mir das Phänomen Finanzkrise in menschenlesbarer Sprache zu erklären. Wie genau funktioniert jetzt was und warum ist es eigentlich so dass?</p>
<p>Chana Joffe-Walt und David Kestenbaum von <a title="Wikipedia-Eintrag über National Public Radio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/National_Public_Radio">NPRs</a> <a title="NPR Planet Money" href="http://www.npr.org/blogs/money/">Planet Money</a> starteten im März ein Langzeitprojekt und <a title="npr.org: We Bought A Toxic Asset; You Can Watch It Die" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124491608">kauften eine richtige Schrottaktie</a>: Mehr als 2.000 gebündelte Immobilienkredite aus den ganzen USA. <a title="NPR Planet Money's Toxic Asset" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124587240">Toxic Asset</a>heißt das Projekt und das traurige Papier wird liebevoll Toxie gerufen.</p>
<p><object width="475" height="313"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/65kVbcCVYTQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/65kVbcCVYTQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="475" height="313"></embed></object></p>
<p>Ich mag diese Art von Journalismus &#8211; die richtigen Fragen stellen, machen, dabei lernen. Das funktioniert in diesem Fall ganz prima. Ich glaube, dass ich zumindest die Sache mit den Immobilienkrediten nun verstanden habe.</p>
<p>Besonders dankbar ist die Medienkombo Radio + Online. On Air verarbeiten die Autoren das Thema in <a title="npr.org: Planet Money's Toxic Asset Apparently Is Toxic" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127028577&amp;ft=1&amp;f=124587240">Interviews</a>, im Netz gibt es <a title="npr.org: Toxic Asset is beeing sued" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=126025456&amp;ft=1&amp;f=124587240">gebaute Beiträge</a> und eine <a title="npr.org: Tracking the Toxic Asset" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124578382">hervorragende Flash-Applikation</a>, in der die Nutzer die Historie des Papiers seit Dezember 2006 nachvollziehen können:</p>
<blockquote><p>Click on the timeline and roll over the states to watch a disaster in progress&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_388" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124578382"><img class="size-full wp-image-388 " title="npr-toxic-asset" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/06/npr-toxic-asset.png" alt="Flash-App: Tracking the Toxic Asset (© NPR Planet Money)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Flash-App zur Radioserie: Tracking the Toxic Asset (© NPR Planet Money)</p></div>
<p>Gelungen ist daran vor allem, dass das Virtuelle der Aktie auf die Geographie des Landes heruntergebrochen wird: Wo stehen die Häuser, deren Kredite in Toxie zusammengefasst sind? Wie steht es um deren Rückzahlung, welche Eigentümer sind schon pleite?</p>
<p>Die kurze, offensichtliche, Antwort auf alles: Toxie geht es nach nur drei Monaten gar nicht gut.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=234&amp;md5=a26c8b714612dc5c7b83cab3cfe08532" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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