<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>einsodernull</title>
	<atom:link href="http://einsodernull.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://einsodernull.de</link>
	<description>Das Blog für Darstellungsformen im Netz</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 Apr 2011 17:56:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Infografik als Selbstzweck: Viel gesehen und nichts gelernt</title>
		<link>http://einsodernull.de/infografik-zum-selbstzweck-viel-gesehen-und-nichts-gelernt-1173/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/infografik-zum-selbstzweck-viel-gesehen-und-nichts-gelernt-1173/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1173</guid>
		<description><![CDATA[Conflict History ist ein beeindruckendes Mashup, das alle Kriege der Menschheitsgeschichte auf einer interaktiven Karte darstellt. Technisch toll gemacht. Doch über das eigentliche Thema, die großen Konfliktlinien, lernt man daraus leider nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich über jeden Versuch, komplexe Zusammenhänge spielerisch und leicht verständlich darzustellen. So ging es mir auch, als ich einen ersten Blick auf diese interaktive Infokarte warf: <a title="Conflict history: Browse the timeline of war and conflict across the globe" href="http://www.conflicthistory.com/">Conflict history – Browse the timeline of war and conflict across the globe</a> stand darüber. Aber dann begann ich mich zu ärgern.</p>
<p>Das große Versprechen, nämlich die Geschichte globaler Konflikte erfahrbar zu machen, kann die Applikation nicht erfüllen. Sie ist <a title="Netzpolitik: Kriege der Weltgeschichte visualisiert" href="http://www.netzpolitik.org/2011/kriege-der-weltgeschichte-visualisiert/">unbestritten ein Beispiel dafür, wie aus offenen Daten</a> (als Quellen werden Freebase und Wikipedia genannt) und halbwegs offenen Karten beeindruckende Mashups entstehen können. Aber Conflict History hat mir <a title="Basic Thinking: Interaktive Karte aller Kriege der Geschichte" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/07/conflict-history-interaktive-karte-aller-kriege-der-geschichte/">nicht geholfen, die kriegerische Geschichte der Menschheit besser zu verstehen</a>.</p>
<p>Was ich statt dessen gelernt habe? In den vergangenen zweitausend Jahren gab es sehr viele Schlachten mit vielen Millionen Toten in fast allen Teilen der Welt. Große Überraschung.</p>
<p>Mir fehlen die großen Linien, Zusammenhänge, irgendeine Form von Einordnung, Kontext, Historie. Ich bekomme nur einen Zeitstrahl von Schlachten auf einer Karte, die dazu noch unübersichtlich wird, sobald man einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren auswählt. Dazu erhalte ich erklärende Kurztexte aus der Wikipedia die ich mir aber dank der <a title="Wikiepedia: 17th Century conflicts" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Category:17th-century_conflicts">Listenfunktion auch gleich da abholen könnte</a> (ist viel übersichtlicher).</p>
<p>Vielleicht hätte es schon gereicht, die einzelnen Konflikte zu gruppieren (Bürgerkriege, zwischenstaatliche Kriege, Kriege um Rohstoffe) und sie über die Karte leichter zugänglich zu machen.</p>
<p>Vielleicht hätte es irgendeine Art von Logik gebraucht, die aus der Timeline eine Geschichte macht: Der Wiener Kongress nach den →Napoleonischen Kriegen ordnete Europas Nationalstaaten neu, es folgte eine relativ lange Phase des Friedens auf dem Kontinent, die erst durch den →Krimkrieg beendet wurde.</p>
<p>Vielleicht kann ein Zeitstrahl, so interaktiv er auch sein mag, das alles aber gar nicht leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>PS: Hat jemand herausgefunden, wer hinter conflicthistory.com steckt? Das geht aus der Seite nämlich auch nicht hervor.</em></p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1173&amp;md5=f95cf3d79dcd00335defa525ba4f94a4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/infografik-zum-selbstzweck-viel-gesehen-und-nichts-gelernt-1173/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Classics: Geschichten erzählen mit Infografiken</title>
		<link>http://einsodernull.de/classics-1-geschichten-erzahlen-mit-infografiken-1163/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/classics-1-geschichten-erzahlen-mit-infografiken-1163/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Classics]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1163</guid>
		<description><![CDATA[Was können wir aus einem Musikvideo von 2002 lernen? Teil eins der Classics-Serie, die sich nun hin und wieder dem guten alten Kram zuwendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist viel passiert, lange bevor einsodernull startete. Unter dem Label Classics krame ich darum hin und wieder Gutes und Schönes aus dem Archiv.</em></p>
<p>Zum Einstieg was Leichtes. Dieses Musikvideo aus dem Jahr 2002 taugt nicht direkt als Vorlage für die journalistische Arbeit. Viel zu aufwändig.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1Xhdy9zBEws" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/1Xhdy9zBEws"></embed></object></p>
<p>Es steht hier trotzdem als Inspiration:</p>
<ul>
<li>für ungewohnte Formate (warum eine journalistische Geschichte denn nicht als Musikvideo erzählen)</li>
<li>für die Herausforderung, aus Infografiken und visualisierten Daten eine Geschichte zu entwickeln</li>
</ul>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1163&amp;md5=c48bec9ace2bfa14db5c26da2f26aec0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/classics-1-geschichten-erzahlen-mit-infografiken-1163/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Infografik: 3,7 Billionen Dollar im Browser-Fenster</title>
		<link>http://einsodernull.de/infografik-37-billionen-dollar-in-einem-browserfenster-1127/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/infografik-37-billionen-dollar-in-einem-browserfenster-1127/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 23:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Javascript]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1127</guid>
		<description><![CDATA[Für hierachisch strukturierte Informationen haben sich Tree Maps bewährt. Am Beispiel des US-Budgetplans zeigt die New York Times ein besonders elegantes Exemplar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="einsodernull.de WIE WÜRDEN SIE DEN HAUSHALT SANIEREN? " href="http://einsodernull.de/newsgame-wie-wurden-sie-den-haushalt-sanieren-1079/">Schon</a> <a title="einsodernull.de WIE DIE USER DEN HAUSHALT SANIEREN WÜRDEN" href="http://einsodernull.de/wie-die-user-der-new-york-times-den-haushalt-sanierten-1121/">wieder</a> Budget, schon wieder New York Times. Aber das ist nur konsequent. Inzwischen hat US-Präsident Barack Obama nämlich seine Vorstellungen für den Haushalt 2012 bekannt gegeben. Die sind eine komplizierte Angelegenheit, vor allem wenn man sie visualisieren will. Das erst recht, wenn nicht nur die einzelnen Posten dargestellt werden sollen, sondern auch ihre Beziehung zum vorhergehenden Haushaltsjahr (wohin soll mehr Geld fließen, wo wird gespart?). Und außerdem alles auf einen Blick.</p>
<p>Für komplizierte Angelegenheiten wie diese wurden Tree Maps erfunden, <a title="Wikipedia: Treemaps" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tree_Map">Wikipedia erklärt uns das Grundprinzip</a>. In der Tree Map, welche die <a title="nytimes.com: Obama's 2012 Budget Proposition" href="http://www.nytimes.com/packages/html/newsgraphics/2011/0119-budget/index.html">New York Times für Obamas Budget Proposition</a> erstellt hat, sind die geplanten Ausgaben nach Ressorts hierarchisiert (zumindest die großen Posten). Am Beispiel der Verteidigung sieht das dann so aus:</p>
<div id="attachment_1133" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="obama-budget2" rel="same-post-1127" href="http://www.nytimes.com/packages/html/newsgraphics/2011/0119-budget/index.html"><img class="size-full wp-image-1133 " title="obama-budget2" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2011/02/obama-budget2.png" alt="" width="475" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus NYT-Infografik (© nyt.com)</p></div>
<p>Der große Haushaltsblock gliedert sich in weitere ganz schön große Blöcke (Operationen und Unterhalt, Personal), ziemlich große Blöcke (Forschung und Entwicklung) und ganz kleine Blöcke (Wohnungskosten für Militärfamilien zum Beispiel). Je größer ein Block, desto mehr Geld steckt drin, wieviel genau kann man durch Mouseover erfahren.</p>
<p>Mit Hilfe der Farben wird eine weitere Dimension dargestellt: Grün heißt mehr Geld im Vergleich zum Vorjahr, rot steht für Sparpläne. Je intensiver die Farbe, desto größer die Differenz.</p>
<p>So viel zu den Basics, die jede Tree Map in dieser oder anderer Form erfüllen muss. Die Formatentwickler der New York Times haben weiter gemacht.</p>
<p>Die Map kann zum Beispiel gezoomt werden. Durch Klick auf den entsprechenden Button oben links oder mit dem Mausrad können die User die einzelnen Blöcke genau untersuchen. Das ist vor allem in der rechten unteren Ecke hilfreich, wo es recht schnell sehr fitzelig wird.</p>
<p>Eine linke Spalte wurde genutzt, um die User auf einige interessante Details hinzuweisen (etwa dass das Energieministerium ein um 12 Prozent größeres Budget als 2011 erhalten soll).</p>
<p>Der Kracher ist aber, dass die gesamte Map in JavaScript umgesetzt wurde. Und zwar so gut, dass sie (zumindest mit Chrome auf dem Mac) flüssiger bedienbar ist und eleganter wirkt, als <a title="nytimes.com: Budget Proposal 2011 Interactive" href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/02/01/us/budget.html">ihr Flash-Pendant aus dem Vorjahr</a>.</p>
<p>Kann jemand iPad/Android-Erfahrungen beisteuern?</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1127&amp;md5=24f042d9d12b9e10f5ca846972975373" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/infografik-37-billionen-dollar-in-einem-browserfenster-1127/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Newsgame: Wie die User den Haushalt sanieren würden</title>
		<link>http://einsodernull.de/wie-die-user-der-new-york-times-den-haushalt-sanierten-1121/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/wie-die-user-der-new-york-times-den-haushalt-sanierten-1121/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 22:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Newsgame]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[UGC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1121</guid>
		<description><![CDATA[Nachtrag zum Budget Puzzle der New York Times. Die Redaktion hat nach einer Woche die Reaktionen der User analysiert und visualisiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier war aus privaten Gründen eine Weile Ruhe, jetzt geht es weiter.</p>
<p>Der Vollständigkeit halber ein Nachtrag zum <a href="http://einsodernull.de/newsgame-wie-wurden-sie-den-haushalt-sanieren-1079/">Beitrag über das Budget-Puzzle</a> der New York Times vom November. Die Redaktion hat nach einer Woche <a title="nyt.com: How Readers Chose to Fix the Deficit" href="http://www.nytimes.com/2010/11/21/weekinreview/21leonhardt.html?_r=4">das Feedback der User analysiert</a>. Und hält zuerst fest:</p>
<blockquote><p>Since the puzzle went online, there have been more than one million page views, and more than 11,000 posted Twitter messages about the puzzle &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist ein schöner Erfolg, vor allem wenn man sich das Sujet in Erinnerung ruft: Haushaltsdebatte (hört noch jemand zu?)</p>
<p>Vor allem aber haben sich die Redakteure mal genauer angesehen, welche Vorstellungen die User denn über das Budget der Vereinigten Staaten von Amerika entwickelt haben. Und die Ergebnisse unter anderem <a title="nyt.com: How Twitter Users Balanced the Budget" href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/21/weekinreview/21leonhardt-graphic.html?ref=weekinreview">in einer Infografik visualisiert</a>.</p>
<p>Ich will die Details an dieser Stelle nicht wiederholen (einige sind ganz spannend, <a title="nyt.com: How Readers Chose to Fix the Deficit" href="http://www.nytimes.com/2010/11/21/weekinreview/21leonhardt.html?_r=4">selber lesen</a>), sondern eigentlich nur festhalten: So geht&#8217;s. Aus einer sowieso guten Idee hat die New York Times noch mehr gemacht und gleich zweimal Aufmerksamkeit generiert. Und sie hat den Usern gezeigt, dass ihre Meinung wichtig ist und gehört wird.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1121&amp;md5=814705ba5e4c12f66e1da31965c2b162" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/wie-die-user-der-new-york-times-den-haushalt-sanierten-1121/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Newsgame: Wie würden Sie den Haushalt sanieren?</title>
		<link>http://einsodernull.de/newsgame-wie-wurden-sie-den-haushalt-sanieren-1079/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/newsgame-wie-wurden-sie-den-haushalt-sanieren-1079/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 23:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Javascript]]></category>
		<category><![CDATA[Miniformate]]></category>
		<category><![CDATA[Newsgame]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1079</guid>
		<description><![CDATA[Wenn der Staat sparen muss, weiß jeder eine Lösung: Zuerst bei den anderen. Die New York Times macht ihre Online-User zum Finanzminister. Im "Budget Puzzle" müssen sie eine Streichliste abarbeiten, bis der Haushalt wieder ausgeglichen ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die 400 Milliarden Dollar wird das Haushaltsdefizit der USA im Jahr 2015 betragen. Wenn nicht bald etwas passiert. Steuererhöhungen, Subventionskürzungen, Umbauten im Sozialsystem zum Beispiel. Überflüssig zu sagen, dass auch in den USA jede politische Fraktion und jede Clientel da ihre eigenen Vorstellungen hat. 308 Millionen Finanzminister.</p>
<p>David Leonhardt hat für die Wochenendausgabe der New York Times einen Artikel (&#8220;<a title="O.K., You Fix the Budget" href="http://www.nytimes.com/2010/11/14/weekinreview/14leonhardt.html?_r=1">O.K., You Fix the Budget</a>&#8220;) geschrieben, der sachlich richtig, aber recht spröde das Problem beschreibt.</p>
<p>Spannend wird&#8217;s online. Das Team der NYT hat einen Budget-Rechner entwickelt, das Tool heißt dort &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html?ref=weekinreview">Budget Puzzle</a>&#8220;. In je einer Punktgrafik werden die zwei Arten der Haushaltsklemme dargestellt: kurzfristiges Defizit (bis 2015) und langfristiges Defizit (bis 2030).</p>
<div id="attachment_1098" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html?ref=weekinreview"><img class="size-full wp-image-1098 " title="NYT Budget Puzzle" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/11/puzzle1.png" alt="NYT Budget Puzzle (© nyt.com)" width="475" height="470" /></a><p class="wp-caption-text">NYT Budget Puzzle (© nyt.com)</p></div>
<p>Die User können aus einer Liste mit gut zwei Dutzend Lösungsvorschlägen wählen. Die finanziellen Folgen ihrer Maßnahmen werden in der Defizit-Grafik direkt angezeigt. Das Spiel ist supersimpel: Man muss nur so lange zusammenstreichen und Abgaben erhöhen, bis beide Rechnungen wieder ausgeglichen sind.</p>
<div id="attachment_1102" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html?choices=x4g7g01d"><img class="size-full wp-image-1102" title="Haushalt saniert" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/11/solved.png" alt="" width="475" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">Haushalt saniert, Ergebnis auf Twitter verbreiten (©nyt.com)</p></div>
<p>Wenn das gelungen ist, kann das Ergebnis mit einem Permalink auf Twitter verbreitet werden:</p>
<blockquote><p>My plan for the deficit <a href="http://t.co/WiG19s1">http://t.co/WiG19s1</a> via @nytgraphics&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Interview mit dem Blog <a href="http://10000words.net/2010/11/how-they-did-it-the-new-york-times-budget-interactive/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+10000words/wxYG+(10,000+Words)">10,000 Words sagt Kevin Quealy</a> von der New York Times, das Feedback sei überwältigend gewesen. &#8220;It’s one of the most tweeted graphics we’ve ever had.&#8221;</p>
<p>Dabei ist das bemerkenswerte am Budget Puzzle vor allem, wie einfach es funktioniert. Außer der Balkengrafik wurde komplett auf Flash verzichtet (und die &#8220;would have been created in HTML had there been more time&#8221;, Quealy). Die Liste und die Checkboxen sind rudimentäres JavaScript.</p>
<p>Auf 10,000 Words sagt <a href="http://twitter.com/#!/KevinQ">Quealy</a> auch, dass er am Dienstag vor Erscheinen der Wochenendausgabe die Arbeit am Projekt begonnen habe. Am Samstag Morgen wurden dann unter Druck gearbeitet. Den Autor David Leonhardt eingerechnet, arbeiteten fünf Personen am Budget Puzzle.</p>
<p>Das Erfolgsgeheimnis fasst Quealy so zusammen:</p>
<blockquote><p>We didn’t try to make it too flashy or we weren’t trying to show off our technical expertise.&#8221;</p></blockquote>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1079&amp;md5=06b723f86586fafb4731f2c9d822dc90" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/newsgame-wie-wurden-sie-den-haushalt-sanieren-1079/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einsodernull Lab: Die Irak-Logs auf dem iPhone</title>
		<link>http://einsodernull.de/einsodernull-lab-war-logs-fur-unterwegs-1001/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/einsodernull-lab-war-logs-fur-unterwegs-1001/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 22:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Etc]]></category>
		<category><![CDATA[Javascript]]></category>
		<category><![CDATA[Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/?p=1001</guid>
		<description><![CDATA[Wie könnte man komplexe Daten wie die War Logs auf mobilen Endgeräten visualisieren? Hier ein kleines Mockup, das die Daten von "A day in the life of the war" des Guardian nutzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Daten der <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/aug/13/iraq-war-logs">Irak-Logs hat der Guardian</a> einen &#8220;interactive Guide&#8221; durch <a href="http://einsodernull.de/iraq-war-logs-zwei-mal-ein-tag-im-irak-900/">einen Tag im Krieg</a> (den 17. Oktober 2006) erstellt. Schade daran ist unter anderem, dass die Visualisierung auf Flash basiert. Und überhaupt ist die gesamte Umsetzung viel zu fummelig.</p>
<p>Aber wie könnte man es anders machen? Wie könnten interaktive Datenvisualisierungen für die mobile Nutzung aussehen? Ich habe spaßeshalber mal versucht, &#8220;A day in the life of war&#8221; für das iPhone umzusetzen. Herausgekommen ist dieses Mockup:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a title="The Iraq Logs for Mobile Use" href="http://lab.einsodernull.de/touchlogs" target="_blank">http://lab.einsodernull.de/touchlogs</a> </strong>[<a class="thickbox" title="QR-Code: Wenn Bildausschnitt nach Scan nicht stimmt, Seite einmal neu laden" rel="same-post-1001" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/11/qrcode.png">QR-Code</a>]</p>
<p style="text-align: left;">Alles andere als perfekt, aber es ist ja auch nur ein Versuch. Drei Dinge waren mir wichtig:</p>
<ol>
<li>Ein Design, das der besonderen Nutzungssituation unterwegs entspricht</li>
<li>Flexible Datenquellen, für den Anfang erst mal eine ziemlich unelegante <a href="http://lab.einsodernull.de/touchlogs/data.csv">CSV-Datei</a></li>
<li>Browserbasiert und JavaScript only: der Code sollte zumindest prinzipiell auch auf Desktops laufen (tut er: Timeline einmal klicken und Scrollrad oder Pfeiltasten benutzen).</li>
</ol>
<h2>To Do</h2>
<ul>
<li>Daten sind nur bis 12:38 eingepflegt</li>
<li>Verlinkung zu den Wikileaks-Logs fehlt</li>
<li>Karteneinbindung fehlt</li>
<li>Features: 1h vor / 1h zurück, Autoplay, Kartenzoom</li>
</ul>
<h2>Learnings</h2>
<p>Das Interface in der jetzigen Form funktioniert auf dem iPhone ganz gut, auf dem Desktop macht es überhaupt keinen Spaß. Eine Verbesserungsidee wäre, die Timeline in letzterem Fall wieder in die Horizontale zu verlegen. Aber auch dann fehlt die Haptik des Touchscreens.</p>
<h2>Ausprobiert?</h2>
<p><span style="font-weight: normal;">Konnte bisher nur auf iPhone 4 und iPod (2.Gen) testen. <a href="http://einsodernull.de/impressum">Freue mich</a> über Screenshots, Fehlerberichte, Funktionsbestätigungen von iPad, Android und so weiter.</span></p>
<h2>Download</h2>
<p>Den gesamten Quellcode gibt es hier unter CC-Lizenz (BY-SA) zum <a href="http://lab.einsodernull.de/touchlogs/touchlogs.zip" target="_blank">Download</a>. Achtung: Alles komplett ungetestet und hastig zusammengekloppt. Ein Wunder, dass es überhaupt funktioniert.</p>
<h2>Credits</h2>
<p><a href="http://cubiq.org/iscroll">iScroll von Matteo Spinelli<br />
</a><a href="http://jquery.com/">jQuery</a></p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=1001&amp;md5=4fb0778d0250532ef14946f6cef8b089" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/einsodernull-lab-war-logs-fur-unterwegs-1001/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Miniformate: Das halbe Leben verschlafen</title>
		<link>http://einsodernull.de/miniformate-wir-verschlafen-unser-halbes-leben-922/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/miniformate-wir-verschlafen-unser-halbes-leben-922/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 11:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Javascript]]></category>
		<category><![CDATA[Miniformate]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=922</guid>
		<description><![CDATA[Zu einem Themenschwerpunkt über den Schlaf hat Zeit Online einen charmanten kleinen Schlafrechner entwickelt. Der macht Spaß und hilft, die Artikel zum Thema zu promoten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich bin momentan im Politik-Ressort von Zeit Online angestellt. Mit dem folgenden Projekt hatte ich nichts zu tun. Ist trotzdem irgendwie Kollegenlob, das nur vorab.</em></p>
<p>Nach den <a title="Wie die Irak Logs beim Guardian und der New York Times visualiert wurden" href="http://einsodernull.de/iraq-war-logs-zwei-mal-ein-tag-im-irak-900/">großen Brocken der letzten Tage</a> kommt hier ein sehr schönes kleines Format. Zum <a title="Themenschwerpunkt Schlaf auf Zeit Online" href="http://www.zeit.de/themen/wissen/zeitumstellung-und-schlaf/index">Themenschwerpunkt &#8220;Schlaf&#8221;</a>, der sich bei Zeit Online durch die ganze Woche zieht, hat die Redaktion einen Schlafrechner entwickelt. Wer über einen Slider sein Alter angibt, erhält die Zahl der Lebensjahre zurück, die schlafend verbracht wurden, in meinem Beispiel also zwölfeinhalb.</p>
<div id="attachment_923" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.zeit.de/2010/44/Schlafkultur"><img class="size-full wp-image-923" title="zon-schlafrechner" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/zon-schlafrechner.png" alt="Schlafrechner auf Zeit Online" width="475" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Der Schlafrechner auf Zeit Online (© Zeit Online)</p></div>
<p>Das Ergebnis kann direkt dann auf Twitter und Facebook gepostet werden:</p>
<blockquote><p>Ich habe bisher 4559 Tage in meinem Leben schlafend verbracht. http://bit.ly/cWt4lI via @zeitonline #schlafrechner&#8221;</p></blockquote>
<p>Zwei Gründe, warum diese kleine Spielerei wirklich gut umgesetzt ist:</p>
<ol>
<li>Der Rechner wird in alle themenrelevanten Artikel auf Zeit Online direkt eingebunden. Die Links in den Facebook- und Twitterposts der User verweisen direkt auf jenen Beitrag, den die User vorher gelesen haben (der ja wiederum auch ihren Followern und Freunden gefallen könnte). Der Social Media-Traffic wird so auf konkrete Inhalte gelenkt und nicht auf eine immer irgendwie abstrakte Themenseite.</li>
<li>Kein Flash, funktioniert also auch auf iPhone und iPad (mit kleinen Abstrichen bei der Usability)</li>
</ol>
<p>Natürlich könnte man den Schlafrechner noch ausfeilen (Ich und acht Stunden Schlaf? Haha.). Aber in diesem Fall liegt der Reiz tatsächlich in der Einfachheit.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=922&amp;md5=b4f1e6eff2c1ec79777f9085ff5e6283" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/miniformate-wir-verschlafen-unser-halbes-leben-922/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Iraq War Logs: Zwei mal ein Tag im Irak</title>
		<link>http://einsodernull.de/iraq-war-logs-zwei-mal-ein-tag-im-irak-900/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/iraq-war-logs-zwei-mal-ein-tag-im-irak-900/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 23:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=900</guid>
		<description><![CDATA[Schon wieder Wikileaks! Dieses Mal geht es um 390.000 Dokumente aus dem Irakkrieg. Guardian und New York Times haben darauf verzichtet, diese Daten in opulente Applikationen zu verpacken. Statt dessen wurde jeweils ein Tag exemplarisch ausgewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder Wiki Leaks, wieder geheime Unterlagen der US-Armee. Mehr als 390.000 Einzelakten sind es dieses Mal, wieder wurden sie dem Guardian, der New York Times und dem Spiegel vorab zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Spannend zu sehen, wie diese Enthüllungen nun präsentiert werden, was hat sich seit den Afghanistan-Logs getan?</p>
<p><strong>Spiegel Online</strong> geht nun den Weg, den der <a href="http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/">Guardian für die Afghanistan-Protokolle</a> gewählt hat. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html">In einer mächtigen Flash-Applikation</a> lassen sich alle in den Akten erwähnten Vorfälle auf einer Karte anzeigen, ein Zeitstrahl dient der Navigation. Nervtötend: Nach jedem Schritt vor oder zurück müssen die entsprechenden Daten erst geladen werden.</p>
<div id="attachment_905" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html"><img class="size-medium wp-image-905" title="Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.34.46-475x338.png" alt="Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)" width="475" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Die Irak-Protokolle auf Spiegel Online (© spiegel.de)</p></div>
<p>Guardian und New York Times haben sich dieses Mal für eine andere Herangehensweise entschieden. Anstatt alle Ereignisse aus den Jahren 2004 bis 2009 zu visualisieren, wählten die Redaktionen jeweils einen bestimmten Tag aus, der pars pro toto den Inhalt aller Dokumente präsentiert.</p>
<p>Beim <strong>Guardian</strong> ist das der 17. Oktober 2006:</p>
<blockquote><p>A typical day in one of the bloodiest years of the Iraq conflict &#8211; 136 dead Iraqis, 10 dead Americans and hundreds of violent incidents&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ebenfalls <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/aug/13/iraq-war-logs">mit Hilfe einer Karte und eines Zeitstrahls</a> (der hier aber nur 24 Stunden umfasst) wird dieser Tag gleichermaßen abgespult werden. Die einzelnen Zeitpunkte können manuell angesteuert, oder als Film fortlaufend angezeigt werden.</p>
<div id="attachment_906" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/aug/13/iraq-war-logs"><img class="size-medium wp-image-906" title="Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.44.33-475x326.png" alt="Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)" width="475" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">Iraq: The War Logs beim Guardian (© guardian.co.uk)</p></div>
<p>Perfekt ist aber auch diese Lösung nicht: Die hereintickernde Beschreibung jedes einzelnen Vorfalls dauert viel zu lange und die Gesamtpräsentation ist reichlich monoton. Vom versprochenen &#8220;interactive Guide&#8221; ist das hier ziemlich weit entfernt. Einen Überblick über alle Vorfälle bietet die Applikation ebenfalls nicht. Zum Glück gibt es eine <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/23/iraq-war-logs-october-17-20061">Textversion</a> und alle Daten können auch dieses Mal <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2010/oct/23/wikileaks-iraq-data-journalism">heruntergeladen</a> werden.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Hier gibt es noch eine Googlemap – &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/oct/23/wikileaks-iraq-deaths-map">Every death mapped</a>&#8221;</p>
<p>Die <strong>New York Times</strong> hat sich für den 20. Dezember 2006 entschieden, einen der tödlichsten Tage in Bagdad, 160 Menschen starben.</p>
<p>Auf einer Karte der Stadt werden Überfälle und Gefechte als Bubbles angezeigt, je größer, desto mehr Opfer. Ein Mouseover bringt zu jedem Vorfall einige dürre Details zutage, das wars.</p>
<div id="attachment_911" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/10/24/world/1024-surge-graphic.html"><img class="size-medium wp-image-911" title="New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-28-um-00.56.32-475x326.png" alt="New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)" width="475" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">New York Times: Mapping a deadly Day in Baghdad (© nyt.com)</p></div>
<p>Insgesamt finde ich diesen spartanischen Ansatz wesentlich nutzerfreundlicher als den des Guardian. Ich frage mich nur, warum das unbedingt in Flash umgesetzt werden musste.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=900&amp;md5=98fd388b5ae36f3737a0e52a7b364313" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/iraq-war-logs-zwei-mal-ein-tag-im-irak-900/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Waffenbesitz in den USA:Ein Waffenladen, 86 Morde</title>
		<link>http://einsodernull.de/waffenbesitz-in-den-usaein-waffenladen-86-mordfalle-818/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/waffenbesitz-in-den-usaein-waffenladen-86-mordfalle-818/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 23:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=818</guid>
		<description><![CDATA[In einem Geschäft werden überdurchschnittlich oft illegal Waffen verkauft, die später als Tatwaffen identifiziert werden. Die Washington Post zeigt an diesem Beispiel, wie aus Datenjournalismus eine gut erzählte Geschichte werden kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In Maryland gibt es ein Waffengeschäft, das überdurchschnittlich viele Feuerwaffen verkauft hat, die später wieder als Tatwaffen auftauchen. Etliche dieser Waffen wurden von Strohleuten für die späteren Täter erworben – der nachlässige Ladenbesitzer machte es möglich.</p>
<p style="text-align: left;">Die Washington Post hat diese simple Nachricht so lange weiter gedreht, bis daraus eine fantastisch erzählte Geschichte geworden ist: In <a title="The hidden life of guns, Washington Post" href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/">The Hidden Life of Guns</a> werden alle Aspekte mangelhafter Kontrollen beim Verkauf von Schusswaffen beleuchtet.</p>
<p style="text-align: left;">Als Einstieg in die Produktion fungiert eine normale Centerpage, aus der ein großformatiger Teaser in die drei Teile der Story führt. Im unteren Bereich finden außerdem verwandte Textbeiträge und Leserumfragen Platz, einzelne Elemente werden hier aus dem Themenpaket herausgelöst präsentiert.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img title="screenshot-3" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/screenshot-3.png" alt="" width="475" height="489" /><p class="wp-caption-text">Centerpage mit großem Teaser und Kontext am unteren Rand (im Anschnitt)</p></div>
<h2><strong>Storyboard</strong></h2>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt, die von der Redaktion über drei Tage gestreckt wurden – sie wurden nacheinander freigeschaltet:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 1:</strong> Erzählung eines Einzelfalls (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/">A Source of Crime Guns</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 2:</strong> Globale Beschreibung des Problems illegaler Waffen (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/day2.html">Virginia Gun Dealers</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 3: </strong>Was die Behörden dagegen tun (<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/nation/guns/day3.html">Tracing the National Flow of Guns</a>)</p>
<p style="text-align: left;">Wie die einzelnen Inhalte zusammenspielen, habe ich in diesem Storyboard einmal nachgezeichnet. Man sieht ganz gut, welche verschiedenen Erzählformen in The Hidden Life of Guns zum Einsatz kommen: Video, Karten, Infografiken, Fotostrecken.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_863" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="Storyboard: The Hidden Life of Guns" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/holg-mockup2.png"><img class="size-medium wp-image-863   " title="Storyboard: Hidden Life of Guns" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/holg-mockup2-475x385.png" alt="Storyboard The Hidden Life of Guns (CC-BY-SA)" width="475" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">Storyboard: The Hidden Life of Guns (CC-BY-SA Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h2>Einzelne Beispiele</h2>
<p>Am ersten Tag wurde in einem vierteiligen Video die Geschichte des Mordes an Jerrod Falls erzählt, der mit einer Waffe aus besagtem Geschäft begangen wurde. Die Karte rechts im Hintergrund zeigt deutlich, wie hier ein Fall aus 2.534 exemplarisch erzählt wird.</p>
<div id="attachment_874" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="The Murder of Jerrod Falls (© Washington Post)" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.36.39.png"><img class="size-medium wp-image-874" title="The Murder of Jerrod Falls (© Washington Post)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.36.39-475x366.png" alt="The Murder of Jerrod Falls (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)" width="475" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">The Murder of Jerrod Falls (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)</p></div>
<h2><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;"> </span></h2>
<p>Gelungen finde ich auch diese interaktive Infografik (Tag 3). Sie zeigt, aus welchen Bundesstaaten Waffen in andere Staaten gebracht werden und umgekehrt. Die jeweils unterschiedlichen Waffengesetze machen diese Information relevant.</p>
<div id="attachment_868" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a class="thickbox" title="Bildschirmfoto 2010-10-27 um 01.16.38" rel="same-post-818" href="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.16.38.png"><img class="size-medium wp-image-868" title="Crime gun imports and exports (© Washington Post)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-27-um-01.16.38-475x317.png" alt="" width="475" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Crime gun imports and exports (Klicken zum Vergrößern, © Washington Post)</p></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Gelungen. Schade, dass dieses Projekt wieder von den Wikileaks-Veröffentlichungen bei der New York Times und beim Guardian überlagert wurde, sonst hätte es bestimmt mehr Aufmerksamkeit bekommen. Und schade auch, dass so viele schöne Inhalte in Thickboxen oder Flash eingesperrt wurden. iPhone-User haben von der ganzen Recherchearbeit so gut wie gar nichts.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=818&amp;md5=d6edd00b0f466a995282dce69dee0f81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/waffenbesitz-in-den-usaein-waffenladen-86-mordfalle-818/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>War Logs: Eine App für die Daten von Wikileaks</title>
		<link>http://einsodernull.de/eine-app-fur-die-war-logs-728/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/eine-app-fur-die-war-logs-728/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 23:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=728</guid>
		<description><![CDATA[Die originalen Afghanistan-Dokumente auf Wikileaks sind für normale Menschen kaum lesbar. Das französische Projekt Owni versucht das besser zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tage nachdem die <a title="wikileaks.org: War Diary - Geheime Dokumente aus dem Afghanistan-Krieg" href="http://wardiary.wikileaks.org/">War Logs auf Wikileaks</a> veröffentlicht wurden, kommt hier <a title="owni.fr: War Logs - European Collaborative Investigation" href="http://app.owni.fr/warlogs/index.php?lang=EN">der erste Versuch, die Daten leichter</a> zugänglich zu machen (von <a title="einsodernull.de: SO PRÄSENTIERT MAN RECHERCHE-ERGEBNISSE" href="http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/">diesen hier</a> natürlich abgesehen).</p>
<p>Owni ist ein französisches Projekt, das sich dem Datenjournalismus widmet (<a title="medialdigital: Interview mit OWNI-Datenchef Nicolas Kayser-Bril" href="http://medialdigital.de/2010/05/27/labor-fur-innovativen-journalismus-interview-mit-owni-datenchef-nicolas-kayser-bril/">Interview mit einem der Macher gibt es hier</a>). Die War Logs-Seite versucht, ein freundliches Interface mit einer einfachen Suchfunktion zu verbinden. Sieht ungewohnt aus, wie eine Mischung aus Widget und iPad-App.</p>
<p>Was kann man da tun? Filtern nach: betroffenen Staaten, Vorfall-Kategorien, und verletzten oder getöteten Soldaten, Zivilisten, Feinden. In einer zweiten Spalte werden die entsprechend Akten aggregiert. Sie enthalten den originalen Text, eine Karte und die wichtigen &#8220;Metadaten&#8221; des Vorfalls in einer übersichtlichen Tabelle. Außerdem kann jeder Eintrag kommentiert werden, User können sich über alle neuen Kommentare per Mail informieren lassen.</p>
<h2>Idee gut, aber nicht fertig</h2>
<p>Prinzipiell ist die Idee gut, den traditionell kaum lesbaren Wikileaks-Daten ein netteres Interface zu geben. Aber zwei Dinge fehlen mir ganz spontan: Eine Liste oder Übersicht der häufig oder zuletzt kommentierten Artikel, die auf interessante Fundstücke hinweisen könnte. Sowie irgendeine Form des interessanten Einstiegs. Das muss nicht ein komplettes redaktionelles Rahmenprogramm sein, wie Paul Bradshaw <a title="A War Logs interactive – with a crowdsourcing bonus" href="http://onlinejournalismblog.com/2010/07/28/a-war-logs-interactive-with-a-crowdsourcing-bonus/">es im Online Journalism Blog fordert</a>. Eine kleine Pinnwand – &#8220;Have a look at this incident&#8221; – würde völlig ausreichen.</p>
<p>Und übrigens, zum Titel dieses Blogeintrages: Eine iPhone-App wäre doch wirklich mal was, oder?</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=728&amp;md5=22a57ca26cb0a303e3ad7c02b6779326" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/eine-app-fur-die-war-logs-728/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Top Secret America: Wie der militärische Sektor funktioniert</title>
		<link>http://einsodernull.de/sicherheitsindustrie-top-secret-america-880/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/sicherheitsindustrie-top-secret-america-880/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 20:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Lokaljournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=880</guid>
		<description><![CDATA[Mehr als 1.000 Firmen arbeiten in den USA an der Sicherheit der Bürger. Die Washington Post hat einen beeindrucken Datenberg gesammelt und in interaktiven Flashgrafiken aufbereitet. Besser als die War Logs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass <a title="Washington Post: Top Secret America" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/">Top Secret America</a> im Rummel um die War Logs ein bisschen untergegangen ist (obwohl es bereits am 18. Juli veröffentlicht wurde). Zwei Jahre lang haben <a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/articles/methodology/">mehr als ein Dutzend Reporter</a> der Washington Post Daten ausgewertet. TSA handelt von den 45 Behörden und weit mehr als 1000 Firmen, die in den USA im militärischen Sektor tätig sind</p>
<p>Der Einstieg ist herrlich simpel: In einem kurzen Video (nicht ganz zwei Minuten) erklärt die Redaktion, worum es geht. An den entsprechenden Stellen kann man direkt aus dem Video in die Karten und Infografiken springen. Die Einfachheit tut Not, der Datenberg hinter TSA ist überwältigend.</p>
<div id="attachment_710" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/"><img class="size-full wp-image-710" title="tsa-explore" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-explore.png" alt="Top Secret America: Startbildschirm (©washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Top Secret America: Startbildschirm (© washington-post.com)</p></div>
<p>Das mächtigste Tool von TSA ist eine <a title="washington-post.com: Interaktive Infografik: Explore the relationships" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/">Flash-Applikation</a>, mit der sich anhand von Kreisdiagrammen erkunden lässt, wie alles mit allem zusammenhängt. In welchen Bereichen zum Beispiel die Firma Boing tätig ist, für welche Behörden sie arbeitet, wo in den USA ihre Niederlassungen sind. Die Redaktion versucht, den Zugang durch einen Tab &#8220;Featured Companies&#8221; und farbcodierte Themenbereiche einfacher zu machen. Ein dicker Brocken bleibt dieser Teil des Dossiers trotzdem.</p>
<div>
<dl id="attachment_711"></dl>
</div>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/"><img class="size-full wp-image-712" title="tsa-kuchen" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-kuchen.png" alt="Interaktive Infografik: Explore the relationships (© washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Interaktive Infografik: Explore the relationships (© washington-post.com)</p></div>
<p>Eine <a title="washington-post.com: Where is secret America?" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/map/">zweite Karte</a> zeigt, wo in den USA Firmen und Behörden an der Sicherheit der Bürger arbeiten: Überall. Eindrucksvoll, und genau das soll es auch sein. Zitat aus dem Einführungsvideo:</p>
<blockquote><p>Where is Top Secret America? It&#8217;s hidden in Americas most familiar neighborhoods&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a title="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" rel="same-post-880" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/map/"><img class="size-full wp-image-711 " title="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/tsa-karte.png" alt="Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Karte: Where is Top Secret Ameria? (© washington-post.com)</p></div>
<p>Alle Daten, die den Karten zugrunde liegen, sind durchsuchbar. Auch hier schlägt die Redaktion Einstiegspunkte vor (finde heraus, wer an <a title="Top Secret America: Counter-IED explosives operations" href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/functions/counter-ied/">Strategien gegen IEDs</a> arbeitet), die Suche ist aber auch frei definierbar. Leider kann das Quellmaterial nicht heruntergeladen werden.</p>
<p>Zu all den in ihrer Masse kaum begreifbaren Daten hat die Washington Post ein paar wunderschöne Bildstrecken gestellt. Hier nur eine davon: <a title="Top Secret America: Many Americans don't realize that top-secret work could be happening right next door." href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/galleries/gallery-day-3/">In our back yards</a>. Solche kleinen Details helfen, die Nachricht hinter der Nachricht zu den Leuten zu bringen: Schaut Euch um in Eurem Land!</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Top Secret America gefällt mir besser als die War Logs beim Guardian. Tiefgründiger und technisch brilliant umgesetzt (mit kleinen Ausnahmen).</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=880&amp;md5=b04e847930a251f07ae4c7e2a2047d53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/sicherheitsindustrie-top-secret-america-880/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>War Logs: Wie man 90.000 Akten visualisiert</title>
		<link>http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 23:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=684</guid>
		<description><![CDATA[Der Guardian setzt die Referenz für journalistische Großprojekte im Netz. Die tot geglaubte investigative Arbeit profitiert davon gewaltig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als würde ausgerechnet die Arbeit von Investigativ-Journalisten dafür sorgen, dass interaktive und datengetriebene Erzählformate im Netz dieser Tage einen großen Schritt nach vorn machen. Das hat mich überrascht, denn die multimediale Aufbereitung recherchierten Stoffes kostet viel Zeit, die oft fehlt, wenn eine Geschichte schnell raus muss.</p>
<p>Die <a title="Wikipedia-Artikel über die Afghan War Diaries" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afghan_War_Diary">90.000 Dokumente über den Krieg</a> in Afghanistan hat Wikileaks der New York Times, dem Guardian und dem Spiegel vier Wochen vorab zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Kucken wir mal.</p>
<h2>Die War Logs auf guardian.co.uk</h2>
<p>Über die War Logs auf Spiegel Online wurde <a title="The Afghanistan War Logs – ein Desaster für den Spiegel" href="http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/">schon</a> <a title="Indiskretion Ehrensache über die Aufbereitung der War Logs" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/afghanistan-protokolle-spiegel/">alles</a> <a title="SPON-CHEF RÜDIGER DITZ: &quot;Wir haben nicht so gut ausgesehen&quot;" href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/spon-chef--wir-haben-nicht-gut-ausgesehen_100029332.html">gesagt</a>. Wirklich beeindruckend ist die Umsetzung beim Guardian. Das Guardian-Team hat die Daten in zwei zentralen interaktiven Infografiken zusammengefasst.</p>
<p><a title="guardian.co.uk: How to read the Afghanistan war logs" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/video/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-video-tutorial">In einem Video</a>, das zentral auf der Centerpage platziert wurde, erklärt Reporter David Leigh, was die War Logs für den Afghanistan-Krieg bedeuten und wie die Redaktion die Daten aufbereitet hat, was der Militärjargon bedeutet, wo User interessante Details finden können. Super.</p>
<p>Die erste Karte zeigt eine Auswahl von &#8220;Significant Events&#8221;, bei denen entweder Zivilisten getötet wurden oder Soldaten der Koalition durch Friendly Fire. Jeder farbcodierte Punkt steht für einen Vorfall (und damit Opfer) &#8211; die verstörende Buntheit der Karte allein zeigt, dass von &#8220;Einzelfällen&#8221; nicht länger die Rede sein darf.</p>
<p>Durch Klick auf einen Punkt bekommen die User detaillierte Informationen, die direkt aus den Wikileaks-Akten generiert wurden. Dort begegnet ihnen schönstes Militärsprech:</p>
<blockquote><p>Friendly Forces fired 1 x warning shot of (7.62mm) which ricocheted wounding Local National.&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_705" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-events"><img class="size-full wp-image-705" title="guardian-events-475" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/guardian-events-475.png" alt="" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Interaktive Karte: Selection of significant incidents (© guardian.co.uk)</p></div>
<p>Die zweite Infografik ist ein Meisterstück. Sie zeigt auf einem animierten Zeitstrahl, wann und wo in Afghanistan selbstgebastelte Bomben (IED) explodiert sind. Das ist keine Spielerei, denn nach wenigen Klicks wird klar, dass die hoch gerüsteten Armeen des Westens keine Chance gegen die Guerrilla-Taktik der Taliban haben.</p>
<p>Auch hier führt ein Klick auf die Datenpunkte zu den originalen Daten aus den Akten, die allerdings nicht so detailliert sind wie im ersten Beispiel.</p>
<div id="attachment_707" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/26/ied-afghanistan-war-logs"><img class="size-full wp-image-707" title="guardian-ied-475" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/07/guardian-ied-475.png" alt="IED attacks on civilians, coalition and Afghan troops" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Karte: IED attacks on civilians, coalition and Afghan troops (© guardian.co.uk)</p></div>
<h2>Offene Quellen</h2>
<p>Alle Daten stellt der Guardian leicht aufbereitet <a title="guardian.co.uk: Wikileaks' Afghanistan war logs: how our datajournalism operation worked" href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2010/jul/27/wikileaks-afghanistan-data-datajournalism">(hier steht wie)</a> im Excel- und CSV-Format zum Download zur Verfügung. So können sich die Nutzer noch tiefer ins Thema eingraben, die Daten selbst durchsuchen und vielleicht sogar eigene Visualisierungen erstellen, die einen anderen Aspekt des Themas beleuchten.</p>
<p>Am Tag der Veröffentlichung hat die Redaktion in einem <a title="guardian.co.uk: Afghanistan war logs: as it happened" href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/jul/26/afghanistan-war-logs-wikileaks">Liveticker</a> berichtet, wie die Welt darauf reagiert. Das war clever. Denn einerseits wird so die Bedeutung der eigenen Recherchen hervorgehoben, andererseits hat der Guardian Stillstand auf der eigenen Homepage vermieden, weil sich stündlich neue Kommunikationsanlässe ergaben.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=684&amp;md5=e50ff31e618d68cba0f6455470d2d041" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/so-prasentiert-man-recherche-ergebnisse-684/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BP und das Öl: Eis für alle</title>
		<link>http://einsodernull.de/kosten-der-olkatastrophe-fur-alle-ein-eis-633/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/kosten-der-olkatastrophe-fur-alle-ein-eis-633/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=633</guid>
		<description><![CDATA[Was kann man für 100.000.000.000 US-Dollar kaufen? So etwas zu erklären braucht viel Platz. Die Seite visualeconomics.com hat das Problem sehr schön in der Horizontalen gelöst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die explodierte Bohrinsel im Golf von Mexiko ist verheerend für Menschen und Tiere. Aber sie scheint die Kreativität der Netzautoren anzutreiben. Nach <a title="einsodernull.de - wie groß ist verheerend?" href="http://einsodernull.de/wie-gros-ist-der-olfilm-358/">dieser grandiosen Visualisierung</a> kommt hier eine zweite.</p>
<p>Die Aktien des Ölkonzerns BP haben seit der Explosion 100.000.000.000 US-Dollar Wert verloren. Was man mit diesem Geld hätte anstellen können, zeigt Visual Economics <a title="What BP could have bought with the money lost" href="http://www.visualeconomics.com/what-bp-could-have-bought-with-all-the-money-they-lost/">ganz pragmatisch</a>: Twitter kaufen und eine Bahamas-Insel, 10 Jahre lang sauberes Trinkwasser für fast 900 Millionen Menschen, für alle Leute auf der Welt ein Eis.</p>
<h2>Simpel aber effektvoll</h2>
<p>Geschichte und Umsetzung passen hier perfekt zusammen. Von links nach rechts scrollen wir durch die einzelnen Posten der Rechnung (Dreierpack Kondome für alle US-Jugendlichen, ein iPad für jeden College-Studenten), die sich ganz am rechten Ende zu jener unglaublichen Zahl summieren.</p>
<p>Schön daran: Das Feature ist supersimpel umgesetzt (eine große Grafik), fügt sich aber trotzdem in das klugerweise sehr offen angelegte Design von visualeconomics.com. Diesen Luxus haben nicht viele Redaktionen (Seitenraster! Werbung!), aber man kann sich alles auch in einer vertikalen Variante gut vorstellen.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=633&amp;md5=5c2ff66371c81e86c61b93d957541f7b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/kosten-der-olkatastrophe-fur-alle-ein-eis-633/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reportage:Szenen einer Hinrichtung</title>
		<link>http://einsodernull.de/szenen-einer-hinrichtung-481/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/szenen-einer-hinrichtung-481/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=481</guid>
		<description><![CDATA[Selten hat ein Text mich so berührt wie dieser. Nate Carlisle beschreibt, wie der Mörder Ronnie Lee Gardner im Staatsauftrag erschossen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz nüchtern, entlang der Chronologie der Ereignisse, kein Wort zu viel. <a title="Firing squad: An eyewitness account of Gardner's execution" href="http://sltrib.com/sltrib/home/49786102-76/gardner-execution-hood-firing.html.csp">Die Reportage</a> über die Erschießung von <a title="Welt Online: Erschießungskommando für Lee Gardner steht bereit" href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8088628/Erschiessungskommando-fuer-Lee-Gardner-steht-bereit.html">Ronnie Lee Gardner</a> erschien in der Salt Lake Tribune, eine gedruckte Zeitung. Doch sie zeigt, dass knappe Sprache nicht allein die Lesegewohnheiten im Netz bedient, sie kann auch eine Geschichte tragen.</p>
<blockquote><p>Through a side door walked a man in a button-down shirt, slacks and blue plastic gloves. He lifted Gardner&#8217;s hood only enough to check the pulse on the left side of Gardner&#8217;s neck. The man appeared to do the same on Gardner&#8217;s right.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer ist der Mann der den Puls fühlt? Müssen wir nicht wissen, kann sich jeder denken. Wichtig ist nur, was er tut, denn das sieht der Reporter.</p>
<p>Man kann sich gut Redaktionen vorstellen, die eine ganze Seite drei oder ein Dossier um diese Hinrichtung gestrickt hätten. Die den barbarischen Akt mit einem Besuch bei den Angehörigen von Opfern und Täter abgerundet hätten.</p>
<p>Um zu begreifen, was vorletzte Nacht im Gefängnis von Draper, Salt Lake City geschah, braucht es das nicht. Diese Reportage in ihrer Reinform sagt alles:</p>
<blockquote><p>Firing four bullets into a man&#8217;s chest is, by definition, violent. If it can also be clinical and sterile, then that also happened in this execution.&#8221;</p></blockquote>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=481&amp;md5=71b80f06bcdd1f6ef65a8a8c7c3131a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/szenen-einer-hinrichtung-481/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Langzeitprojekt:Aus dem Leben einer Schrottaktie</title>
		<link>http://einsodernull.de/aus-dem-leben-einer-schrottaktie-234/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/aus-dem-leben-einer-schrottaktie-234/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=234</guid>
		<description><![CDATA[So soll Journalismus sein: Fragen, machen, lernen. Zwei Radioreporter aus den USA haben eine Immobilienaktie (ja, eine von denen, die an allem Schuld sind) gekauft und berichten nun regelmäßig über den Stand der Dinge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt es an mir? In nun fast zwei Jahren ist es niemandem gelungen, mir das Phänomen Finanzkrise in menschenlesbarer Sprache zu erklären. Wie genau funktioniert jetzt was und warum ist es eigentlich so dass?</p>
<p>Chana Joffe-Walt und David Kestenbaum von <a title="Wikipedia-Eintrag über National Public Radio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/National_Public_Radio">NPRs</a> <a title="NPR Planet Money" href="http://www.npr.org/blogs/money/">Planet Money</a> starteten im März ein Langzeitprojekt und <a title="npr.org: We Bought A Toxic Asset; You Can Watch It Die" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124491608">kauften eine richtige Schrottaktie</a>: Mehr als 2.000 gebündelte Immobilienkredite aus den ganzen USA. <a title="NPR Planet Money's Toxic Asset" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124587240">Toxic Asset</a>heißt das Projekt und das traurige Papier wird liebevoll Toxie gerufen.</p>
<p><object width="475" height="313"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/65kVbcCVYTQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/65kVbcCVYTQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="475" height="313"></embed></object></p>
<p>Ich mag diese Art von Journalismus &#8211; die richtigen Fragen stellen, machen, dabei lernen. Das funktioniert in diesem Fall ganz prima. Ich glaube, dass ich zumindest die Sache mit den Immobilienkrediten nun verstanden habe.</p>
<p>Besonders dankbar ist die Medienkombo Radio + Online. On Air verarbeiten die Autoren das Thema in <a title="npr.org: Planet Money's Toxic Asset Apparently Is Toxic" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127028577&amp;ft=1&amp;f=124587240">Interviews</a>, im Netz gibt es <a title="npr.org: Toxic Asset is beeing sued" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=126025456&amp;ft=1&amp;f=124587240">gebaute Beiträge</a> und eine <a title="npr.org: Tracking the Toxic Asset" href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124578382">hervorragende Flash-Applikation</a>, in der die Nutzer die Historie des Papiers seit Dezember 2006 nachvollziehen können:</p>
<blockquote><p>Click on the timeline and roll over the states to watch a disaster in progress&#8221;</p></blockquote>
<div id="attachment_388" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124578382"><img class="size-full wp-image-388 " title="npr-toxic-asset" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/06/npr-toxic-asset.png" alt="Flash-App: Tracking the Toxic Asset (© NPR Planet Money)" width="475" height="351" /></a><p class="wp-caption-text">Flash-App zur Radioserie: Tracking the Toxic Asset (© NPR Planet Money)</p></div>
<p>Gelungen ist daran vor allem, dass das Virtuelle der Aktie auf die Geographie des Landes heruntergebrochen wird: Wo stehen die Häuser, deren Kredite in Toxie zusammengefasst sind? Wie steht es um deren Rückzahlung, welche Eigentümer sind schon pleite?</p>
<p>Die kurze, offensichtliche, Antwort auf alles: Toxie geht es nach nur drei Monaten gar nicht gut.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=234&amp;md5=a26c8b714612dc5c7b83cab3cfe08532" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/aus-dem-leben-einer-schrottaktie-234/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ölpest-Karte:Wie groß ist verheerend?</title>
		<link>http://einsodernull.de/wie-gros-ist-der-olfilm-358/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/wie-gros-ist-der-olfilm-358/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 19:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Externe Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[ortsbasiert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Oder: Wie schlimm sind eigentlich 9.900 Quadratkilometer Ölfilm? Hier eine simple Idee, wie sich Größenvergleiche so vermitteln lassen, dass User sie mit ihrer Alltagserfahrung erfassen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Öl – von Polen bis Hannover! Um die Größe von Katastrophen begreifbar zu machen, nutzen wir oft Vergleiche. &#8220;Waldbrand so groß wie das Saarland&#8221; heißt es dann zum Beispiel. Aber wer noch nie zu Fuß von Homburg nach Merzig gelaufen ist, kann damit nicht viel anfangen. Wer nicht Fußball spielt, weiß kaum, wie groß 20 Fußballfelder wirklich sind.</p>
<p>Wie wäre es mit &#8220;Warteschlange so lang wie die Strecke, die Du jeden Morgen zur Arbeit fährst?&#8221; So ähnlich funktioniert diese Googlemap: <a title="Visualizing the BP oil desaster" href="http://www.ifitwasmyhome.com/#loc=Berlin%2C%20Deutschland&amp;lat=52.5234051&amp;lng=13.4113999&amp;x=13.4113999&amp;y=52.5234051&amp;z=7">If it was my home</a>.</p>
<p>User können die Größe des <a title="Wikipedia-Artikel über die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ölkatastrophe_im_Golf_von_Mexiko_2010">Ölteppichs vor der Küste Floridas</a> (für die Akten: 9.900 Quadratkilometer) mit ihrer täglichen Erfahrung vergleichen, er wird als Layer über die Karte ihrer Heimat gelegt. Für die Berliner heißt das dann: Öl – von Polen bis Hannover!</p>
<p>Auf <em>If it was my home</em> dient die Idee der Kampagnenführung, ist aber absolut journalistisch anwendbar. Denkbar wäre zum Beispiel, <a title="Wikipedia-Artikel über Geotargeting im Netz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geotargeting">mit Hilfe der IP-Adresse </a>den (vermutlichen) Wohnort der User zu nutzen, um eine solche Karte für sie personalisiert in Beiträge einzubinden.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=358&amp;md5=38abd091306f9d3756f566364df9a891" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/wie-gros-ist-der-olfilm-358/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf den Straßen von L.A.:Street View für Reportagen</title>
		<link>http://einsodernull.de/street-view-als-reportagetool-149/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/street-view-als-reportagetool-149/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Externe Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=149</guid>
		<description><![CDATA[Googles Straßenbilder gibt es noch nicht in Deutschland. Schade, man kann mit ihnen spannende Geschichten erzählen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Mit dem Reisebus durch das Gang Land" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-01/la-gangs">Dieser Text</a> auf Zeit Online über eine geführte Bustour durch South LA ist ok. Spannender ist, dass der Reisebericht durch das &#8220;Gang Land&#8221; von der Redaktion mit Street View-Ansichten der beschriebenen Viertel verbessert wurde.</p>
<p>Für Reportagen aus Weltgegenden, die nicht allen geläufig sind, eine prima Idee (obwohl die Praxis darunter leidet, dass viele Weltgegenden noch nicht auf Street View verfügbar sind).</p>
<p>Fabian Mohr, Entwicklungsredakteur von Zeit Online <a title="Redaktionsblog von Zeit Online: Street View als Tool für Online-Reporter" href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/01/28/street-view-als-tool-fur-online-reporter_255">schreibt im Redaktionsblog</a>:</p>
<blockquote><p>Mit Street View kann sich aber jeder einen etwas besseren Eindruck  machen, wie es vor Ort aussieht, ggf. sogar auf eigene Faust die  Neighborhoods tiefer erkunden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Stimmt. Sich auszumalen, was Journalisten mit Street View sonst noch anstellen könnten, macht Spaß: Auf den Spuren der Straßenkinder von Moskau, die letzten Bierbüdchen im Ruhrgebiet, die schönsten Restaurants der Stadt.</p>
<p>Noch schöner wäre gewesen, würden Straßen oder markante Gebäude sich auch im Text wiederfinden. Eine Geschichte mit Hilfe dieser Panoramen zu erzählen, wäre mal einen Versuch wert.</p>
<p>Randnotiz: Man kann sogar ganze <a title="Routenplanung mit Google Street View" href="http://google-latlong.blogspot.com/2008/04/getting-from-to-b-with-street-view.html">Routen in Street View verfolgen</a>.</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=149&amp;md5=b0ca464b720d2d0ce746ad7aec278b78" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/street-view-als-reportagetool-149/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>User-Interaktion:Pro &amp; Contra als Tabelle</title>
		<link>http://einsodernull.de/pro-contra-als-tabelle-303/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/pro-contra-als-tabelle-303/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 14:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Lokaljournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UGC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=303</guid>
		<description><![CDATA[Ein kleines Lokalblog zeigt, wie man gemeinsam mit den Usern Argumente abwägen kann. Der Ansatz ist pragmatisch und übersichtlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ortsansässiges Unternehmen will im badischen Heddesheim ein neues Logistikzentrum aufbauen. Das finden manche Einwohner gut, andere nicht. Wie gehen Lokaljournalisten damit um?</p>
<p>Die Autoren des Heddesheim-Blogs <a title="Eine Pro-/Contra-Debatte als Tabelle dargestellt" href="http://heddesheimblog.de/2009/10/11/die-aktuelleliste-pro-und-kontra-zu-pfenning/">sammelten in einer Tabelle</a> alle Argumente für und wider die Ansiedlung. Sieht nicht toll aus, funktioniert aber überraschend gut.</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://heddesheimblog.de/2009/10/11/die-aktuelleliste-pro-und-kontra-zu-pfenning/"><img class="size-full wp-image-309 " title="Heddesheim-Blog" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/05/heddesheim-475.png" alt="Heddesheim-Blog: Die aktuelle Liste: Pro und Kontra zu Pfenning" width="475" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Pro-/Contra-Debatte als Tabelle dargestellt (© Heddesheim Blog)</p></div>
<p>Das liegt unter anderem daran, dass die Tabelle nach knappen Antworten verlangt. Die Blog-Autoren sagen ihren Leserinnen und Lesern ganz klar, wie die Beiträge auszusehen haben, welche Leserbeiträge aussortiert werden und wie sie mit Mehrfachnennungen umgehen wollen:</p>
<blockquote><p>So stellen wir uns Antworten vor: Fakt, Argument, These [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Gemessen an Debatten, die als unsortierter Kommentarthread geführt werden, schafft dieses Verfahren einen enormen Gewinn: Konkrete Argumente, die sich auf Grund ihrer Anordnung sogar mit einem Blick erfassen lassen.</p>
<p>Wer ein ähnliches Format in technisch fortgeschrittener Form besichtigen möchte, kann einen Blick auf die <a title="COSMiQ Pro &amp; Contra" href="http://pc.cosmiq.de/disc/show/7572/meine+mutter+hat+eine+bar,+in+der+sie+die+WM+ausstrahlen+will,+soll+sie+diesen+song+während+dem+spi/">Pro &amp; Contra-Diskussionen von COSMiQ</a> werfen (dort führt offenbar die Software von Lycos IQ ein zweites Leben).</p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=303&amp;md5=27ad953aa0fd4557ec0628ac2dfc2ffe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/pro-contra-als-tabelle-303/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Passwort-Checker:Infografik, schnell gemacht</title>
		<link>http://einsodernull.de/wer-hat-hier-welches-passwort-211/</link>
		<comments>http://einsodernull.de/wer-hat-hier-welches-passwort-211/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 18:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Lissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Schneller Content]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://einsodernull.de/dev/?p=211</guid>
		<description><![CDATA[Eine hübsche Typologie von Online-Nutzern und ihren Passwörtern. Geschätzer Zeitaufwand: Eine dreiviertel Stunde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Jahresbeginn <a title="Chip.de: Die meisten verwenden &quot;123456&quot;" href="http://www.chip.de/news/Passwort-Studie-Die-meisten-verwenden-quot-123456-quot_41094710.html">berichteten</a> viele Medien über eine Kurzstudie, in der die Nutzerpasswörter der Website <a title="Nutzer-Passwörter geklaut: Rockyou.com" href="http://rockyou.com/">rockyou.com</a> analysiert wurden. Diese waren im Dezember 2009 gestohlen worden. Keine große Sache, eine der Geschichten, die der CvD morgens schnell mit nimmt.</p>
<p>Wichtigste Erkenntnis damals: &#8220;12345&#8243; sei immer noch das beliebteste Passwort vieler Nutzer. Das kann man sicher nicht ganz so einfach verallgemeinern &#8211; Rockyou ist ein US-amerikanischer Dienst und vielleicht legen einige Nutzer ja mehr Wert auf Sicherheit, wenn es um sensiblere Daten als Myspace-Videos geht. Aber egal.</p>
<h2>Gute Infografik &#8211; Schnell gemacht</h2>
<p>Das britische Magazin CXO hat die Geschichte in seiner Februar-Ausgabe noch ein kleines bisschen weiter gedreht und eine hübsche Typologie von Usern und ihren Passwörtern <a title="CXO - Are you password-protected?" href="http://www.cxo.eu.com/news/password-protected/">als Infografik umgesetzt</a>:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Größere Version auf flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gdsdigital/4362450352/sizes/o/"><img class="size-full wp-image-212 aligncenter" title="4362450352_bc08be9e20" src="http://einsodernull.de/wp-content/uploads/2010/03/4362450352_bc08be9e20.jpg" alt="" width="385" height="500" /></a></p>
<p>Auf der vertikalen Skala wird außerdem schön gezeigt, wie ein gutes Passwort auszusehen hat und dass das gar nicht so schwer zu finden ist:  Teenager, die sich auf Myspace für &#8220;deathknight55&#8243; entscheiden, sind damit auf der sicheren Seite (solange ihr Username nicht genau so lautet).</p>
<p>Als Quelle gibt CXO den Passwort-Checker von Gmail an. Die Recherche der Daten dürfte einen erfahrenen Redakteur also etwa 15 Minuten gekostet haben, die Grafikabteilung hat angesichts des recht simplen Layouts vermutlich weitere 30 Minuten investiert.</p>
<p>via <a title="Information is Beautiful. Infografik-Blog" href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/four-infographical-morsels-no-5/">informationisbeautiful.net</a></p>
 <p><a href="http://einsodernull.de/?flattrss_redirect&amp;id=211&amp;md5=b55369160b370fae21a412ec7d0767a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://einsodernull.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://einsodernull.de/wer-hat-hier-welches-passwort-211/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

